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Blick auf die Stadt Panzhihua
Einmal monatlich fuhren wir mit unseren geländegängigen Autos zum Shopping in die Millionenstadt Panzhihua. Die Fahrt dorthin war stets abenteuerlich, da die Chinesen Straßenverkehrsregeln einfach ignorierten und fuhren, wie es ihnen momentan gefiel.

Strasse von der Baustelle nach Panzhihua
Panzhihua ist eine Stadt, die erst vor Ca. 20 Jahren aufgrund der Ausbeutung reichlich vorhandener Eisenerz? und Steinkohlevorkommen entstanden ist. Für chinesische Verhältnisse ist es eine moderne Neubaustadt. Obwohl viele Fabriken und Industrieanlagen inmitten der Wohngebiete lagen, war dem Umweltschutz und damit der Lebensqualität der Einwohner keine große Bedeutung beigemessen worden. Die Abgase der Industrieanlagen entwichen zumeist ungefiltert in die Atmosphäre. Bei ruhiger Wetterlage bildete sich so ein sichtbarer gelbgrauer Schleier zwischen Sonne und Boden aus. Die Smogintensität war an manchen Tagen so hoch, daß der "Sonnenuntergang" mitten am Tage stattfand. Die Abgase aus Industrie und den Haushalten erzeugten bei uns schon vom Hinsehen Kopfschmerzen und einen starken Reizhusten.

Blick auf die Stadt Panzhihua bei Smog
Trotzdem übte diese Stadt auf uns Europäer eine gewisse Faszination aus. Allein meine Körpergröße von mehr als 1,85 m und meine große Nase "brandmarkten" mich von weitem bei den Chinesen als Europäer und ließen mich in dessen Folge eine Reihe von Vorteilen genießen. Beim Einkauf auf den Tagesmärkten waren wir ständig von Händlern umlagert. Diese boten Obst und Gemüse und kleine Snacks in reicher Auswahl aber mit Nachdruck an, in der Hoffnung, mit uns Ausländern ein gutes Geschäft tätigen zu können.

Einblick auf einen Tagesmarkt

Blick in ein Wohnviertel
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